Sie möchten wissen, was Ihr Grundstück in Stuttgart aktuell wert ist, und sind beim Begriff „Bodenrichtwert” auf eine Zahl gestoßen, mit der Sie wenig anfangen können? Sie sind nicht allein: Der Bodenrichtwert Stuttgart ist eine der meistgesuchten, aber am häufigsten missverstandenen Kennzahlen rund um die Immobilienbewertung. Gerade weil Stuttgart topografisch begrenzt ist – zwischen Weinbergen, Wald und steilen Halbhöhenlagen bleibt kaum Raum für neue Baugebiete – schwanken die Werte von Zone zu Zone teils stärker als in vergleichbaren Großstädten. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen, wo Sie den aktuellen Wert finden, wie er berechnet wird, welche Rolle er bei Grundsteuer, Erbschaft und Schenkung spielt – und warum er allein noch keinen realistischen Verkaufspreis ergibt.
Kurzantwort: Der Bodenrichtwert Stuttgart ist der durchschnittliche Lagewert in Euro pro Quadratmeter für eine Bodenrichtwertzone, festgelegt vom Gutachterausschuss der Stadt Stuttgart zum Stichtag 1. Januar. Sie finden ihn offiziell über das Portal BORIS-BW. Er bildet nur den Bodenwert ab, nicht den Wert des Gebäudes, und weicht je nach Grundstück von einem realistischen Verkaufspreis ab.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist der Bodenrichtwert?
- Bodenrichtwert Stuttgart 2026: Aktueller Stand
- So finden Sie Ihren Wert über BORIS-BW
- Bodenrichtwertzonen nach Stadtteil
- Warum die Werte so stark schwanken
- Bodenrichtwert vs. Verkehrswert vs. Marktwert
- Warum er allein den Verkaufspreis nicht bestimmt
- Bodenrichtwert und Grundsteuer 2026
- Bedeutung bei Erbschaft und Schenkung
- Wie ein Makler den Wert richtig einordnet
- Praxisbeispiel aus Stuttgart
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Was ist der Bodenrichtwert?
Der Bodenrichtwert Stuttgart ist ein durchschnittlicher Lagewert in Euro pro Quadratmeter für unbebauten Grund innerhalb einer sogenannten Bodenrichtwertzone – also eines Gebiets mit weitgehend vergleichbarer Nutzung, Lage und Bebauungsstruktur. Festgelegt wird er von unabhängigen Gutachterausschüssen auf Basis der tatsächlich abgeschlossenen Kaufverträge, die in der sogenannten Kaufpreissammlung nach § 193 Baugesetzbuch (BauGB) gesammelt werden.
In Stuttgart ist dafür der Gutachterausschuss der Landeshauptstadt zuständig. Er aktualisiert die Werte jährlich zum Stichtag 1. Januar und veröffentlicht sie im landesweiten Informationssystem BORIS-BW (Bodenrichtwertinformationssystem Baden-Württemberg). Wichtig: Der Bodenrichtwert bezieht sich ausschließlich auf den Boden – Gebäude, Ausbauzustand, Modernisierung oder Lagebesonderheiten einzelner Grundstücke fließen nicht ein.
💡 Makler-Tipp: In unserer Erfahrung verwechseln viele Eigentümer den Bodenrichtwert mit dem erzielbaren Verkaufspreis. Das führt entweder zu überhöhten oder zu niedrigen Preisvorstellungen – beides kostet Zeit und am Ende Geld beim Verkauf.

Bodenrichtwert Stuttgart 2026: Aktueller Stand
Die zuletzt offiziell veröffentlichten Werte des Gutachterausschusses Stuttgart stammen vom Stichtag 1. Januar 2025 (Veröffentlichung Mitte 2025). Bereits zum Stichtag 1. Januar 2024 hatte der Gutachterausschuss die Werte für individuellen Wohnungsbau stadtweit um rund 10 Prozent, für Mehrfamilienhaus-Bebauung um rund 20 Prozent nach unten angepasst – ein deutliches Signal für die abgekühlte Nachfrage am Stuttgarter Grundstücksmarkt der vergangenen Jahre. Gewerbliche Lagen stagnierten oder gaben je nach Teilmarkt ebenfalls leicht nach.
Die Werte zum Stichtag 1. Januar 2026 werden erfahrungsgemäß erst im Verlauf des zweiten Quartals 2026 veröffentlicht. Bis dahin bleibt der Stand von 2025 die gültige Referenz in BORIS-BW. Wir empfehlen, den Wert für Ihr konkretes Grundstück nicht aus älteren Quellen oder Schätzportalen zu übernehmen, sondern direkt bei der offiziellen Stelle zu prüfen – Preisniveaus verändern sich von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlich schnell.
⚠️ Wichtig: Kommerzielle Vergleichsportale zeigen häufig eigene Hochrechnungen und keine amtlichen Werte. Für eine rechtssichere oder verkaufsrelevante Einschätzung zählt ausschließlich der Wert aus BORIS-BW oder eine Auskunft des Gutachterausschusses.
So finden Sie Ihren Bodenrichtwert über BORIS-BW
Die Ermittlung ist in wenigen Schritten erledigt:
- Öffnen Sie das Bodenrichtwertinformationssystem Baden-Württemberg (BORIS-BW) im Browser.
- Geben Sie die Adresse oder die Flurstücksbezeichnung Ihres Grundstücks in Stuttgart ein.
- Das System zeigt Ihnen die zugehörige Bodenrichtwertzone mit dem aktuellen Wert in Euro/m² sowie Angaben zu Nutzungsart und Geschossflächenzahl.
- Für eine amtliche Bestätigung oder tiefere Auskünfte wenden Sie sich an den Gutachterausschuss der Stadt Stuttgart, Kronenstraße 20, 70173 Stuttgart, Telefon 0711 216-59576, E-Mail wertermittlung@stuttgart.de.
Alternativ hilft Ihnen auch das Bauamt beziehungsweise Vermessungsamt weiter. Wenn Sie unsicher sind, wie Sie den Wert für Ihre individuelle Situation einordnen sollen – etwa im Rahmen eines Wohnung verkaufen Stuttgart-Vorhabens – unterstützen wir Sie gerne bei der Einordnung.
Bodenrichtwertzonen nach Stuttgarter Stadtteil
Stuttgart ist in zahlreiche Bodenrichtwertzonen unterteilt – unter anderem für Mitte, Ost, Süd, Nord, Wangen, Münster, Weilimdorf, Birkach, Stammheim und Botnang. Die Werte unterscheiden sich teils erheblich, da Lagequalität, Topografie (Halbhöhenlage, Kessellage), Infrastruktur und Nachfrage stark variieren. Eine pauschale Stadtteil-Rangliste mit festen Euro-Beträgen wäre irreführend, da sich Werte jährlich ändern und selbst innerhalb eines Stadtteils mehrere Zonen mit unterschiedlichen Niveaus existieren können.
| Lagetyp | Beispiel-Stadtteile | Preisniveau-Tendenz |
|---|---|---|
| Gefragte Halbhöhenlagen | Killesberg, Degerloch, Teile von Vaihingen | Hoch |
| Zentrumsnahe Lagen | Stuttgart-Mitte, Stuttgart-West, Stuttgart-Süd | Hoch bis sehr hoch |
| Etablierte Wohnlagen | Stuttgart-Ost, Botnang, Möhringen | Mittel bis hoch |
| Stadtrand / Randlagen | Weilimdorf, Münster, Wangen, Stammheim, Birkach | Moderat bis mittel |
Diese Einordnung ersetzt keine Einzelabfrage: Verlässliche Zahlen für Ihr konkretes Grundstück erhalten Sie ausschließlich über BORIS-BW oder direkt beim Gutachterausschuss.
Warum der Bodenrichtwert in Stuttgart so stark schwankt
Anders als in flächenmäßig großen Städten ist das Bauland in Stuttgart durch Kessellage, Halbhöhenlagen und ausgedehnte Weinberg- und Waldflächen natürlich begrenzt. Diese Flächenknappheit sorgt dafür, dass gefragte Wohnlagen überdurchschnittlich stark im Wert steigen, während Randlagen deutlich moderater bleiben. Hinzu kommen großflächige Stadtentwicklungsprojekte: Mit dem Bau- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 entstehen rund um den Hauptbahnhof und im künftigen Rosensteinquartier mittelfristig neue, großvolumige Bauflächen, die bereits heute die Erwartungen und damit indirekt auch die Bodenrichtwerte in den angrenzenden Zonen beeinflussen.
Auch kleinteilige Faktoren wirken sich aus: Hanglagen mit Weitblick über den Talkessel, die Nähe zu Stadtbahn- und S-Bahn-Haltestellen, Lärmbelastung durch Durchgangsstraßen oder die Nähe zu Grünflächen wie dem Killesbergpark können innerhalb derselben grob abgegrenzten Zone zu spürbaren Wertunterschieden führen, die der Bodenrichtwert als Durchschnittswert naturgemäß nicht einzeln abbildet.

Bodenrichtwert vs. Verkehrswert vs. Marktwert: Die Unterschiede
Diese drei Begriffe werden häufig verwechselt, meinen aber unterschiedliche Dinge:
| Begriff | Was es misst | Wofür relevant |
|---|---|---|
| Bodenrichtwert | Durchschnittlicher Lagewert je m² Boden in einer Zone | Orientierung, Grundsteuer, Ausgangspunkt für Gutachten |
| Verkehrswert | Amtlich/gutachterlich ermittelter Wert der GESAMTEN Immobilie (Boden + Gebäude) zu einem Stichtag | Erbschaft, Scheidung, Zwangsversteigerung, steuerliche Zwecke |
| Marktwert / Verkaufspreis | Der Preis, den ein Käufer unter realen Marktbedingungen tatsächlich zahlt | Konkreter Verkauf, Preisverhandlung, Vermarktungsstrategie |
Der Bodenrichtwert ist also ein Baustein, nicht das Endergebnis. Für eine belastbare Verkehrswertermittlung fließen zusätzlich Gebäudewert, Zustand, Modernisierungsgrad, Mikrolage und aktuelle Marktnachfrage ein. Für den tatsächlich erzielbaren Marktwert kommen noch Vermarktungsstrategie, Nachfragesituation und Verhandlungsgeschick hinzu.
Warum der Bodenrichtwert allein den Verkaufspreis nicht bestimmt
In unserer täglichen Praxis als Immobilienmakler in Stuttgart sehen wir regelmäßig, dass Eigentümer den Bodenrichtwert Stuttgart 1:1 auf ihre Grundstücksfläche hochrechnen und daraus einen Verkaufspreis ableiten. Das greift aus mehreren Gründen zu kurz:
- Durchschnittswert statt Einzelfall: Der Bodenrichtwert bildet eine ganze Zone ab – Eckgrundstücke, Hanglagen, Zuschnitt und Erschließungszustand einzelner Parzellen weichen oft deutlich davon ab.
- Kein Gebäudewert enthalten: Bei einer bebauten Immobilie macht der Gebäudewert häufig den größeren Anteil des Gesamtwerts aus – insbesondere bei sanierten Altbauten oder Neubauten.
- Zeitverzug: Da die Werte nur jährlich aktualisiert werden, liegt der veröffentlichte Stand immer einige Monate hinter der aktuellen Marktdynamik zurück.
- Keine Nachfragekomponente: Wie viele Interessenten aktuell in einem bestimmten Stuttgarter Stadtteil suchen, bildet der Bodenrichtwert gar nicht ab.
Bodenrichtwert und Grundsteuer: Was Eigentümer 2026 wissen müssen
Seit der Grundsteuerreform ist der Bodenrichtwert Stuttgart für Eigentümer in Baden-Württemberg besonders relevant geworden. Anders als im Bundesmodell gilt hier das modifizierte Bodenwertmodell: In die Berechnung des neuen Grundsteuerwerts fließt ausschließlich der Bodenwert ein – multipliziert aus Bodenrichtwert und Grundstücksfläche. Der Zustand oder Wert des Gebäudes bleibt bei der Grundsteuer B in Baden-Württemberg unberücksichtigt. Für überwiegend Wohnzwecken dienende Grundstücke gilt zudem eine reduzierte Steuermesszahl.
ℹ️ Gut zu wissen: Wer seinen Grundsteuerbescheid prüfen möchte, sollte den dort zugrunde gelegten Bodenrichtwert mit dem aktuellen Stand in BORIS-BW abgleichen. Abweichungen lassen sich über einen Einspruch beim zuständigen Finanzamt korrigieren lassen.
Bedeutung des Bodenrichtwerts bei Erbschaft und Schenkung
Auch außerhalb eines Verkaufs spielt der Bodenrichtwert eine wichtige Rolle: Erben oder beschenkte Personen müssen dem Finanzamt für die Erbschafts- beziehungsweise Schenkungssteuer einen sogenannten Bedarfswert nachweisen. Bei unbebauten Grundstücken zieht das Finanzamt dafür in der Regel unmittelbar den aktuellen Bodenrichtwert Stuttgart heran. Bei bebauten Immobilien fließt der Bodenwert als ein Bestandteil in das Sachwert- oder Vergleichswertverfahren ein, ergänzt um den Gebäudewert beziehungsweise Vergleichsdaten ähnlicher Objekte.
Gerade bei einer Erbengemeinschaft ist eine realistische Werteinschätzung oft entscheidend, um den Nachlass fair aufzuteilen oder eine Entscheidung zwischen Verkauf, Vermietung und Selbstnutzung zu treffen. Da das amtliche Verfahren des Finanzamts häufig konservativer rechnet als der tatsächlich erzielbare Marktwert, lohnt sich in solchen Fällen zusätzlich eine unabhängige Markteinschätzung – insbesondere wenn ein Verkauf der geerbten Immobilie in Betracht gezogen wird.
Wie ein Immobilienmakler in Stuttgart den Bodenrichtwert richtig einordnet
Genau an diesem Punkt zeigt sich der Mehrwert einer professionellen Einschätzung. Ein erfahrener Makler in Stuttgart nutzt den Bodenrichtwert Stuttgart als einen von mehreren Bausteinen und kombiniert ihn mit:
- aktuellen Vergleichsverkäufen in der unmittelbaren Nachbarschaft (Vergleichswertverfahren)
- dem tatsächlichen Gebäudezustand, Baujahr, Energieeffizienz und Modernisierungsgrad
- der aktuellen Nachfragesituation in genau diesem Stuttgarter Stadtteil
- Besonderheiten wie Grundstückszuschnitt, Erschließung, Denkmalschutz oder Erbbaurecht
So entsteht aus einer amtlichen Durchschnittszahl eine realistische Preisempfehlung für den konkreten Hausverkauf in Stuttgart. Als Makler Max GmbH wurden wir 2023 im „Focus Spezial Immobilien” als einer der Top 1.000 Makler Deutschlands ausgezeichnet und sind mit 5,0 ★ aus 72 Bewertungen einer der am besten bewerteten Ansprechpartner für Eigentümer in der Region.
💡 Makler-Tipp: Lassen Sie sich den Bodenrichtwert nicht isoliert nennen, sondern fragen Sie aktiv nach der Einordnung: Liegt Ihr Grundstück über, unter oder im Zonendurchschnitt – und warum?
Praxisbeispiel: Vom Bodenrichtwert zum realistischen Verkaufspreis
Ein Beispiel aus unserer Beratungspraxis: Ein Eigentümer in einer Stuttgarter Halbhöhenlage ging aufgrund des Bodenrichtwerts von einem bestimmten Grundstückswert aus und wollte diesen unverändert auf den Gesamtverkaufspreis aufschlagen. Bei der Besichtigung stellte sich heraus, dass das Grundstück durch seine Hanglage zusätzliche Erschließungskosten für einen potenziellen Käufer mit sich bringt, zugleich aber einen seltenen freien Blick über das Stuttgarter Kessel bietet, der in der Zone deutlich überdurchschnittlich nachgefragt wird. In unserer Erfahrung gleichen sich solche Effekte selten exakt aus – hier überwog der Lagevorteil klar, sodass sich im Vergleichswertverfahren ein Verkaufspreis oberhalb der reinen Bodenrichtwert-Hochrechnung rechtfertigen ließ. Ohne lokale Marktkenntnis und aktuelle Vergleichsdaten wäre dieser Mehrwert beim Verkauf nicht sichtbar geworden.
Solche Lagebesonderheiten lassen sich nur mit lokaler Marktkenntnis richtig bewerten. Wenn Sie wissen möchten, wie sich Ihr Grundstück konkret einordnet, können Sie gerne einen Termin vereinbaren – wir prüfen Ihre individuelle Lage kostenlos.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Bodenrichtwert und Verkehrswert?
Der Bodenrichtwert bildet nur den durchschnittlichen Wert des unbebauten Bodens in einer Zone ab. Der Verkehrswert berücksichtigt zusätzlich das Gebäude, dessen Zustand und individuelle Grundstücksmerkmale und wird gutachterlich für die konkrete Immobilie ermittelt.
Wo finde ich den aktuellen Bodenrichtwert Stuttgart für mein Grundstück?
Den offiziellen Wert finden Sie im Bodenrichtwertinformationssystem Baden-Württemberg (BORIS-BW) per Adresseingabe. Für amtliche Auskünfte steht Ihnen zusätzlich der Gutachterausschuss der Stadt Stuttgart zur Verfügung.
Wie oft wird der Bodenrichtwert in Stuttgart aktualisiert?
Der Gutachterausschuss aktualisiert die Werte jährlich zum Stichtag 1. Januar. Die Veröffentlichung in BORIS-BW erfolgt in der Regel erst einige Monate später, meist im zweiten Quartal des jeweiligen Jahres.
Beeinflusst der Bodenrichtwert die Grundsteuer in Baden-Württemberg?
Ja. Im baden-württembergischen Bodenwertmodell wird der Grundsteuerwert direkt aus Bodenrichtwert und Grundstücksfläche berechnet – der Gebäudewert bleibt dabei unberücksichtigt.
Kann ich gegen einen falschen Bodenrichtwert Einspruch einlegen?
Der Bodenrichtwert selbst ist ein amtlicher Durchschnittswert und nicht einzeln anfechtbar. Wird er jedoch fehlerhaft in einem Grundsteuer- oder Steuerbescheid verwendet, können Sie innerhalb der Fristen Einspruch beim zuständigen Finanzamt einlegen.
Ist die Abfrage des Bodenrichtwerts in BORIS-BW kostenlos?
Die einfache Abfrage des Bodenrichtwerts über BORIS-BW ist kostenfrei. Für amtliche Bodenrichtwertauszüge oder individuelle Gutachten können beim Gutachterausschuss Gebühren anfallen.
Fazit
Der Bodenrichtwert Stuttgart ist ein wichtiger, aber oft missverstandener Ausgangspunkt für die Immobilienbewertung. Er zeigt den durchschnittlichen Bodenwert einer Zone zum Stichtag 1. Januar – nicht den individuellen Verkehrswert und erst recht nicht den tatsächlich erzielbaren Verkaufspreis Ihrer Immobilie. Wer den aktuellen Bodenrichtwert über BORIS-BW abruft und ihn richtig in den Gesamtkontext aus Gebäudewert, Lagebesonderheiten und aktueller Nachfrage einordnet, trifft deutlich fundiertere Entscheidungen – ob beim Verkauf, bei der Grundsteuer oder bei einer Erbschaft. Als Immobilienmakler in Stuttgart übernehmen wir diese Einordnung für Sie und sorgen dafür, dass aus einer amtlichen Durchschnittszahl eine belastbare, marktgerechte Preisstrategie wird.
Maximilian Seifert
Gründer & Geschäftsführer Makler Max GmbH · Stuttgart
Maximilian Seifert ist Gründer und Geschäftsführer der Makler Max GmbH in Stuttgart. Mit seinem Team berät er Eigentümer, Käufer und Verkäufer rund um den Stuttgarter Immobilienmarkt – von der ersten Bewertung bis zur notariellen Übergabe. 2023 wurde Makler Max im “Focus Spezial Immobilien” als einer der Top 1.000 Makler Deutschlands ausgezeichnet.


