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Maklerprovision Stuttgart 2026: Höhe, Aufteilung & was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Maklerprovision Stuttgart – Luxusvilla in der Stuttgarter Halbhöhenlage als typisches Verkaufsobjekt
Wie hoch ist die Maklerprovision in Stuttgart 2026? Wer zahlt was? Alle Antworten zu Maklerkosten, Aufteilung & Steuern – mit konkreten Rechenbeispielen von Makler Max Stuttgart.

Sie planen den Kauf oder Verkauf einer Immobilie in Stuttgart und fragen sich, wie hoch die Maklerprovision 2026 ist – und wer sie eigentlich zahlt? Ob Sie eine Wohnung im Stuttgarter Westen erwerben, ein Haus in Degerloch veräußern oder als Käufer am Killesberg auf der Suche sind: Die Maklerkosten sind ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Kalkulation. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen transparent, wie die Maklerprovision in Stuttgart geregelt ist, wie viel Sie konkret einplanen sollten und was das neue Maklergesetz von 2020 für Sie bedeutet.

Kurzantwort: Die Maklerprovision in Stuttgart beträgt 2026 in der Regel 7,14 % des Kaufpreises (inkl. 19 % MwSt.) und wird seit dem Maklergesetz 2020 gleichmäßig zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt – jeder zahlt also 3,57 %. Bei einem Kaufpreis von 500.000 € entfallen damit auf jede Seite rund 17.850 €.

Inhaltsverzeichnis

Wie hoch ist die Maklerprovision in Stuttgart 2026?

In Baden-Württemberg – und damit auch in Stuttgart – beträgt die übliche Maklerprovision 7,14 % des Kaufpreises inklusive 19 % Mehrwertsteuer. Das entspricht einem Nettosatz von 6 % (je 3 % netto für Käufer und Verkäufer) zuzüglich der gesetzlichen MwSt. – also je 3,57 % brutto pro Seite. Dieser Satz hat sich am Stuttgarter Immobilienmarkt über viele Jahre etabliert und gilt für den Großteil aller Transaktionen bei Wohnimmobilien.

Wichtig: Bei Gewerbeimmobilien oder unbebauten Grundstücken können abweichende Sätze vereinbart werden. Für Mietverhältnisse gilt das Bestellerprinzip – hier zahlt grundsätzlich, wer den Makler beauftragt hat. Der hier beschriebene Satz bezieht sich ausschließlich auf den Kauf und Verkauf von Wohnimmobilien in Stuttgart.

💡 Makler-Tipp: Achten Sie immer darauf, ob ein angegebener Provisionssatz brutto (inkl. MwSt.) oder netto (zzgl. MwSt.) gilt. „3 % zzgl. MwSt.“ und „3,57 % inkl. MwSt.“ meinen dasselbe – führen aber manchmal zu Verwirrung beim Vergleich von Angeboten.

Wer zahlt die Maklerprovision – Käufer oder Verkäufer?

Seit dem 23. Dezember 2020 regelt das Maklergesetz (§ 656a–656d BGB) bundesweit, wer die Provision zahlt: Bei der Vermittlung von Wohnimmobilien darf keine der beiden Seiten mehr zahlen als die andere. Die Provision muss hälftig aufgeteilt werden.

Wenn der Verkäufer eine Maklerprovision von 3,57 % zahlt, darf der Käufer maximal ebenfalls 3,57 % zahlen – niemals mehr. Als Immobilienmakler in Stuttgart arbeiten wir standardmäßig mit der gleichmäßigen Aufteilung. Das schafft Transparenz für alle Beteiligten. Es gibt zwei gesetzlich geregelte Modelle:

  • Doppelauftrag (§ 656c BGB): Der Makler wird von beiden Seiten beauftragt und erhält von beiden eine Provision – zwingend in gleicher Höhe. In Stuttgart das gängige Modell.
  • Einseitige Beauftragung mit Abwälzung (§ 656d BGB): Nur eine Seite beauftragt den Makler, kann jedoch maximal die Hälfte der eigenen Provision auf die andere Seite übertragen.

Das neue Maklergesetz 2020: Was sich in Stuttgart verändert hat

Vor Dezember 2020 war die Aufteilung der Maklerprovision in Deutschland regional sehr unterschiedlich. In Baden-Württemberg war die hälftige Teilung bereits weitgehend Marktstandard – anders als etwa in Berlin, wo Käufer früher häufig die volle Provision allein trugen. Das neue Gesetz hat diese Regelung nun bundesweit vereinheitlicht und für alle Wohnimmobilientransaktionen verbindlich gemacht.

Regelung Vor 2020 Ab Dezember 2020
Aufteilung Regional unterschiedlich 50/50 gesetzlich verpflichtend
Schriftformpflicht Mündlicher Auftrag möglich Maklervertrag muss schriftlich sein
Anzahlung Vorauszahlung möglich Vor Kaufvertragsabschluss verboten
BW-Standard Bereits 50/50 üblich Keine Änderung in der Praxis

ℹ️ Gut zu wissen: Das Maklergesetz 2020 gilt nur für Wohnimmobilien (§ 656a BGB). Für Mehrfamilienhäuser an gewerbliche Käufer, Gewerbeimmobilien oder Grundstücke können Verkäufer und Makler die Provisionsaufteilung weiterhin frei vereinbaren.

Rechenbeispiele: Was die Maklerprovision bei Stuttgarter Immobilienpreisen kostet

Was bedeutet die Provision konkret für Ihren Geldbeutel? Der Stuttgarter Immobilienmarkt gehört zu den teuersten in Deutschland – Eigentumswohnungen kosten je nach Lage zwischen 4.500 und über 8.000 €/m², Einfamilienhäuser auf der Halbhöhenlage oder in Degerloch erreichen Preise von 800.000 bis über 1,5 Mio. €. Die folgende Tabelle zeigt, was Käufer und Verkäufer bei typischen Stuttgarter Kaufpreisen einplanen müssen:

Kaufpreis Provision gesamt (7,14 %) Anteil Verkäufer (3,57 %) Anteil Käufer (3,57 %)
350.000 € 24.990 € 12.495 € 12.495 €
500.000 € 35.700 € 17.850 € 17.850 €
750.000 € 53.550 € 26.775 € 26.775 €
1.000.000 € 71.400 € 35.700 € 35.700 €
1.400.000 € 99.960 € 49.980 € 49.980 €

⚠️ Wichtig: Die Maklerprovision kommt zu den übrigen Kaufnebenkosten hinzu: Grunderwerbsteuer Baden-Württemberg (5 %), Notarkosten (ca. 1–1,5 %) und Grundbuchkosten (ca. 0,5 %). Als Käufer sollten Sie insgesamt rund 11–12 % Kaufnebenkosten einplanen.

Maklervertrag Stuttgart unterzeichnen – Maklerprovision wird erst nach notariellem Kaufvertrag fällig
Der Provisionsanspruch des Maklers entsteht erst mit Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrags.

Ist die Maklerprovision steuerlich absetzbar?

Diese Frage stellt sich in unserer Stuttgarter Praxis regelmäßig – und die Antwort hängt davon ab, für welchen Zweck Sie die Immobilie nutzen:

Für Käufer

Kaufen Sie eine Immobilie zur Vermietung, gilt die gezahlte Maklerprovision als Anschaffungsnebenkostenposten. Sie wird über die Nutzungsdauer der Immobilie abgeschrieben (i. d. R. 50 Jahre = 2 % jährlich) und mindert so Ihre Steuerlast als Vermieter. Bei Eigennutzung ist die Provision steuerlich nicht direkt absetzbar – sie erhöht jedoch Ihren Einstandspreis, was bei einem späteren Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist relevant sein kann.

Für Verkäufer

Als Immobilienverkäufer können Sie die Maklerprovision als Veräußerungskosten geltend machen und so Ihren steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn mindern. Das ist besonders relevant, wenn Sie die Immobilie innerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist verkaufen. Bei selbstgenutzten Immobilien greift in vielen Fällen die Steuerbefreiung – sprechen Sie vorab mit Ihrem Steuerberater.

💡 Makler-Tipp: Vor dem Verkauf eine steuerliche Erstberatung einzuholen lohnt sich gerade in Stuttgart, wo selbst sanierungsbedürftige Objekte hohe Veräußerungsgewinne erzielen können. Gerne empfehlen wir Ihnen einen erfahrenen Steuerberater aus unserem Netzwerk.

Kann man die Maklergebühr in Stuttgart verhandeln?

Grundsätzlich ist die Maklerprovision keine gesetzlich festgeschriebene Größe – sie ist frei verhandelbar. In der Praxis des Stuttgarter Marktes ist der Satz von je 3,57 % jedoch der etablierte Standard, von dem nur selten abgewichen wird. Bei Premiumobjekten ab etwa 1,5 Mio. € kann es Spielraum geben – das hängt vom Objekt, der Marktsituation und dem Leistungsumfang des Maklers ab.

Sinnvoller als reine Preisverhandlungen ist die Frage nach dem Gegenwert: Was leistet der Makler konkret für die Provision? Wer bei der Provision knausert, aber auf professionelle Vermarktung verzichtet, riskiert einen niedrigeren Verkaufspreis – was den vermeintlichen Vorteil schnell überkompensiert. Am Stuttgarter Markt gilt: Hochwertige Vermarktung schafft Wettbewerb unter Käufern und damit höhere Kaufpreise.

Was leistet ein Immobilienmakler Stuttgart für die Provision?

Die Maklerprovision deckt ein umfassendes Leistungspaket ab. Was zu einer professionellen Vermarktung einer Stuttgarter Immobilie gehört:

  • Professionelle Immobilienbewertung Stuttgart mit Marktpreisanalyse
  • Erstellung eines hochwertigen Exposés inkl. professioneller Immobilienfotografie
  • Vermarktung auf allen relevanten Plattformen (ImmoScout24, Immowelt, regionale Kanäle)
  • Organisation und Durchführung von Besichtigungsterminen
  • Bonitatsprüfung und Qualifizierung von Kaufinteressenten
  • Preisverhandlungen im Sinne des Verkäufers
  • Koordination mit Notaren, Banken und Behörden bis zur Schlüsselbergabe
  • Rechtliche Absicherung: korrektes Exposé, Energieausweis, Prüfung der Grundbuchsituation

In unserer Erfahrung erzielen professionell vermarktete Objekte in Stuttgart in der Regel 5–15 % höhere Kaufpreise als vergleichbare privat angebotene Immobilien. Die Provision amortisiert sich damit in den meisten Fällen durch einen höheren Erlös.

Wann entsteht der Provisionsanspruch des Maklers?

Der Makler hat erst dann Anspruch auf seine Provision, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Schriftlicher Maklervertrag: Seit dem Maklergesetz 2020 zwingend erforderlich – mündliche Aufträge begründen keinen Provisionsanspruch.
  2. Nachweis- oder Vermittlungstätigkeit: Der Makler hat den Käufer nachgewiesen oder den Kaufvertrag aktiv vermittelt.
  3. Kausalität: Zwischen der Tätigkeit des Maklers und dem Kaufvertragsabschluss muss ein direkter ursächlicher Zusammenhang bestehen.

Die Provision wird erst fällig, wenn der notarielle Kaufvertrag unterzeichnet und alle Bedingungen erfüllt sind. Eine Vorauszahlung vor Vertragsabschluss ist seit 2020 ausdrücklich verboten.

ℹ️ Gut zu wissen: Scheitert der Kaufvertrag nachträglich durch Rücktritt oder Anfechtung, entfällt in vielen Fällen auch der Provisionsanspruch – und bereits gezahlte Provisionen können zurückgefordert werden. Sprechen Sie im Zweifel mit einem Fachanwalt für Immobilienrecht.

Maklerprovision Stuttgart berechnen – Kostenplanung mit Hausmodell und Taschenrechner
Eine sorgfältige Kostenkalkulation hilft Verkäufern und Käufern, die Maklerprovision richtig einzuplanen.

Alleinauftrag oder einfacher Maklerauftrag in Stuttgart?

Wenn Sie einen Stuttgarter Makler beauftragen, haben Sie grundsätzlich zwei Vertragsmodelle zur Wahl:

Der einfache Maklerauftrag

Beim einfachen Maklerauftrag können Sie parallel mehrere Makler beauftragen oder die Immobilie gleichzeitig privat anbieten. Der Nachteil: Kein Makler hat eine Exklusivität und damit wenig Anreiz, hohe Marketinginvestitionen zu tätigen.

Der qualifizierte Alleinauftrag

Beim qualifizierten Alleinauftrag hat nur ein Makler das Recht zur Vermarktung – für eine vereinbarte Laufzeit, meist 3–6 Monate. Parallel-Angebote durch den Eigentümer sind ausgeschlossen. In unserer Erfahrung als Immobilienmakler in Stuttgart führt der qualifizierte Alleinauftrag zu besseren Ergebnissen: klarere Kommunikation mit Interessenten, kein Preisdruck durch Parallel-Angebote und eine professionellere Darstellung des Objekts.

Provision vs. Eigenverkauf: Warum sich der Makler in Stuttgart rechnet

Der Verzicht auf einen Makler klingt verlockend: Keine Provision bedeutet auf den ersten Blick mehr Geld. Doch diese Kalkulation geht in Stuttgart häufig nicht auf. Bei einem typischen Stuttgarter Einfamilienhaus im Wert von 750.000 € spart der Verkäufer durch Eigenverkauf zwar ca. 26.775 € Provision – doch professionelle Vermarktung kann Folgendes leisten:

  • Einen um 5–15 % höheren Verkaufspreis durch professionelles Exposé, Fotografie und gezieltes Marketing
  • Deutlich kürzere Vermarktungszeit – weniger Leerstand, weniger Stress
  • Rechtliche Absicherung durch korrektes Exposé und Due-Diligence-Prüfung
  • Zugang zu qualifizierten Kaufinteressenten aus unserem Netzwerk, teils Off-Market

Wer als Verkäufer den Hausverkauf mit einem Makler in Stuttgart plant, profitiert von einem strukturierten Prozess – von der ersten Bewertung bis zur notariellen Übergabe. Mehr dazu, wie Sie die Entscheidung konkret kalkulieren, lesen Sie in unserem Ratgeber Makler oder privat verkaufen in Stuttgart.

Häufig gestellte Fragen zur Maklerprovision Stuttgart

Wie hoch ist die Maklerprovision in Stuttgart 2026?

Die Maklerprovision in Stuttgart beträgt 2026 üblicherweise 7,14 % des Kaufpreises (inkl. 19 % MwSt.), aufgeteilt auf Käufer und Verkäufer je 3,57 %. Dieser Satz ist seit Jahren am Stuttgarter Markt etabliert.

Muss ich als Käufer in Stuttgart Maklerprovision zahlen?

Ja, sofern ein Doppelmaklerauftrag vorliegt. Seit dem Maklergesetz 2020 zahlen Käufer und Verkäufer je 3,57 % brutto. Die frühere Praxis, bei der Käufer die volle Provision allein trugen, ist bei Wohnimmobilien nicht mehr zulässig.

Ist die Maklerprovision steuerlich absetzbar?

Für Käufer, die vermieten, ja – als Anschaffungsnebenkosten (Abschreibung über 50 Jahre). Für Eigennutzer ist sie nicht direkt absetzbar. Für Verkäufer gilt sie als Veräußerungskosten und mindert den steuerpflichtigen Gewinn, wenn die Spekulationsfrist noch nicht abgelaufen ist.

Kann man die Maklerprovision in Stuttgart verhandeln?

Grundsätzlich ist die Provision frei verhandelbar. In der Stuttgarter Praxis ist der Satz von 3,57 % pro Seite marktüblich und wird selten unterschritten. Wichtiger als die Provisionshöhe ist die Qualität der Vermarktungsleistung – ein erfahrener Makler erzielt in der Regel mehr am Verkaufspreis als die Provision kostet.

Wann wird die Maklerprovision fällig?

Die Provision wird erst nach notariellem Abschluss des Kaufvertrags fällig – sobald die Kausalität zwischen Maklerleistung und Kaufvertrag gegeben ist. Eine Vorauszahlung vor Vertragsabschluss ist seit dem Maklergesetz 2020 verboten.

Fazit: Maklerprovision Stuttgart transparent kalkulieren

Die Maklerprovision in Stuttgart ist mit je 3,57 % für Käufer und Verkäufer klar geregelt und seit dem Maklergesetz 2020 gesetzlich fair aufgeteilt. Wer als Eigentümer eine Immobilie in Stuttgart verkaufen möchte, sollte die Provision nicht als bloßen Kostenfaktor sehen – sondern als Investition in professionelle Vermarktung, rechtliche Absicherung und einen möglichst hohen Verkäuferlös.

Als Immobilienmakler in Stuttgart kennen wir den lokalen Markt von der Halbhöhenlage über Stuttgart-West bis nach Bad Cannstatt. Wir beraten Sie transparent zu Provision, Leistungsumfang und realistischen Verkaufspreisen – ohne versteckte Kosten.

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Maximilian Seifert

Maximilian Seifert

Gründer & Geschäftsführer Makler Max GmbH · Stuttgart

Maximilian Seifert ist Gründer und Geschäftsführer der Makler Max GmbH in Stuttgart. Mit seinem Team berät er Eigentümer, Käufer und Verkäufer rund um den Stuttgarter Immobilienmarkt – von der ersten Bewertung bis zur notariellen Übergabe. 2023 wurde Makler Max im „Focus Spezial Immobilien“ als einer der Top 1.000 Makler Deutschlands ausgezeichnet.

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